Lophophora Williamsii Samen | Peyote Kaktus Samen | Peyote Samen
Aus Peyote-Samen oder frischen Samen des Lophophora williamsii-Kaktus wächst eine bläuliche, kugelförmige Pflanze heran. Der Lophophora williamsii-Kaktus, auch als Peyote bekannt, ist ein seltener stachelloser Kaktus, der in Mexiko und Südtexas heimisch ist. Lophophora williamsii bildet weiße Wolle und bekommt mit zunehmendem Alter gut erkennbare Rippen, die als Indikator für das ungefähre Alter der Pflanze dienen können. Die meisten jungen Pflanzen haben 5 Rippen, während ältere Exemplare bis zu 13 Rippen erreichen können. Der Kaktus wächst normalerweise einzeln, kann aber auch dornenlos wachsen . Er hat eine große unterirdische Pfahlwurzel, die in der Trockenzeit als Wasserspeicher dient. Aufgrund seiner fehlenden Stacheln ist der Kaktus sehr lohnenswert zum Züchten und zeigt nach der Reife während der Sommermonate regelmäßig wunderschöne rosa Blüten. Ein weiterer Bonus ist, dass von den meisten williamsii-Pflanzen nur ein einziges Exemplar benötigt wird, um Samen zu produzieren. Lophophora wächst jedoch langsam und kann unter idealen Bedingungen leicht ein Jahrzehnt brauchen, um die Blütezeit zu erreichen. Sie können beim Züchten anspruchsvoll sein, aber das ist kein Grund zur Sorge, denn mit Hingabe und Ausdauer gedeihen die Pflanzen gesund. Dieser kleine Kaktus wächst sehr langsam, aber mit frischem Saatgut und dem richtigen Zubehör kann jeder Lophophora williamsii-Kaktussamen zu Hause ziehen und so für zukünftige Generationen erhalten. Er benötigt einen gut durchlässigen Boden, trockene Bedingungen und darf nur selten gegossen werden. Lophophora genießt die Gesellschaft anderer Pflanzen und gedeiht gut in großen Töpfen. Außerdem sollte er im Halbschatten stehen, um Schäden durch intensive Sonneneinstrahlung zu vermeiden.
Der Peyote-Kaktus wächst sehr langsam. Es dauert etwa ein Jahr, bis die Samen Wurzeln bilden und zu wachsen beginnen.
Verwendung:
Peyote-Samen sind nur zum Keimen und Anbauen bestimmt, nicht zum Verzehr.
Anleitung zum Anbau von Lophophora Williamsii-Samen
1 ê Füllen Sie Saatschalen oder kleine Töpfe mit Kompostmischung und drücken Sie die Mischung vorsichtig flach. (Jede im Baumarkt oder Gartencenter erhältliche Anzuchterde ist geeignet. „Premier Pro Mix“ von Rona ist eine der besten.)
2 ê Weichen Sie den Kompost in kochendem Wasser ein, um Parasiten abzutöten. Lassen Sie ihn nach dem Einweichen etwa eine Stunde abtropfen und abkühlen.
3 ê Streuen Sie die Samen gleichmäßig über die Komposterde und drücken Sie sie dann mit einem Löffel leicht nach unten und ebnen Sie sie mit der Oberseite der Erde.
4 ê Decken Sie die Samenschale mit einer Abdeckung ab oder stecken Sie die Töpfe in einen Plastikbeutel mit Reißverschluss.
5 ê Stellen Sie die Töpfe unter Pflanzenlampen oder an ein gut beleuchtetes Fenster, jedoch nicht in direktes Sonnenlicht, da dies Ihre Sämlinge verbrennen könnte. Die Temperatur sollte zwischen 15 und 37,5 Grad Celsius liegen.
6 ê Wenn die Töpfe in einen Plastikbeutel mit Reißverschluss gestellt werden, wird möglicherweise monatelang kein Wasser benötigt. Wenn die Saatschalen auszutrocknen beginnen, besprühen Sie die Oberfläche, um sie zu befeuchten.
7 ê Die Samen sollten innerhalb von 2 bis 14 Tagen keimen.
8 Wenn die Setzlinge sechs Wochen alt sind, beginnen Sie, die Deckel der Schalen jeden Tag ein wenig anzuheben, um sie an die Umgebung zu gewöhnen. Wenn Sie Töpfe in Druckverschlussbeuteln verwenden, stechen Sie einige Wochen lang jeden Tag kleine Löcher hinein, um die Setzlinge zu akklimatisieren.
9 – Lassen Sie die Setzlinge etwa sechs Monate lang in indirektem Sonnenlicht und geben Sie ihnen dann langsam mehr Licht. Bei den richtigen Lichtverhältnissen sollten die Setzlinge eine satte grüne Farbe haben. Wenn sich die Epidermis rot färbt, bekommen sie zu viel Licht. Wenn das der Fall ist, erhöhen Sie die Lampen oder beschatten Sie die Fenster mit einem geeigneten Material, beispielsweise einem Käsetuch.
10 – Überstürzen Sie das Umtopfen Ihrer Setzlinge nicht. Lophophora genießt die Gesellschaft anderer, warten Sie also, bis sie wirklich um Platz kämpfen.
Sämlinge keimen nach drei bis zehn Tagen, können aber auch schon nach 24 Stunden keimen. Anfangs erscheinen sie als kleine grüne Kugeln, aber ein geschultes Auge wird bald die Keimblätter und die ersten Areolen erkennen.





